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Montag, März 05, 2007

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warum denn

so silent?
weil ich jetzt in das berufsleben eingestiegen bin. als praktikantin in einer relativ bekannten designagentur. immer wieder die vielen fragen und überlegungen was tun mit dem arbeitsleben, das ja schon ein ziemlich großer teil des eigentlichen lebens darstellt (traurigerweise ein viel zu großen teil, denke ich manchmal). hin und her und her und hin. vom freelancer bei einer agentur die für eine soziale einrichtung arbeitet und der geldfluss recht sparsam ist/war, davor einer enttäuschenden, arschlochmäßigen dämlichen beschäftigung in einer sprachreisenfirma als hausgrafikerin und nun praktikantin ganz weit oben?! habe gleich mal die volle dröhnung abbekommen. viel orgakram, telefonate mit druckereien führen, und mit leuten die mir für die reinzeichnung für einen messestand die feindaten und texte schicken sollen, da das ding bis donnerstag fertig sein soll und meine vorgängerin heute ihren letzten tag hatte und ich meinen ersten. tja. keine mittagspause und komm mir vor als wär ich gleich mittendrin für n nuller gehalt und verantwortung für ne feste. das ist die kehrseite eines ruhmreichen berufsfeldes das außen gar schön ist und drinnen gar ganz häßlich. aber was ist ein beruf? brötchenerwerb und berufung zugleich. für mich sollte es das praktikum sein. weil ich mir nocheinmal wünsche zu merken ob ich für diesen beruf gemacht bin. kreativsein ja gerne, aber unter ständigem druck, unbequemen stühlen und leuten, nein danke-vielleicht. aber was dann? jobben, ohne ausbildung schwer. eine neuen ausbildung? was? toll das wir heute so viele überlegungen anstellen dürfen was wir wollen und wer wir sind und sein wollen. doch ist es wirklich ein großer bonus?
ich wünsch mir einfach mal wieder irgendwo hinzukommen wo ich das gefühl habe hier darf ich sein, hier bin ich erwünscht, hier lässt es sich aushalten und hier ist es gut zu investieren.
wie sieht es bei dir aus?

6 Comments:

Blogger Lucylametta said...

hi Nikola!
Achja, was Du da schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Überlege auch ständig wie's weitergehen soll... Nicht einfach. All die Fragen, was wohl besser ist...
Wünsch Dir, dass Du gut reinfindest in Dein Praktikum und das lernen kannst, was Du Dir vorgestellt hast... bis bald mal! Grüßle Andrea

11:26 AM  
Blogger Warnschild said...

Ähnlich - sieht es bei mir aus. Ich frage mich auch oft, was ich will, ob es wichtig ist, was ich tue, ob ich an Gott vorbeilebe, ob das überhaupt geht, das Vorbeileben meine ich oder ob ich mir nur einbilde, an ihm vorbeizuleben bzw. seinem Willen halt.

Andererseits: Leute gibt es überall und lieben sollen wir sie da wo wir sind. Das ist schwer, egal wo wir sind. Also könnt es vielleicht scheißegal sein, was und wo wir sind und wie sowieso.

Aber ich weiß es auch nicht so genau.

Auf jeden Fall einen lieben Gruß Dir. Ich mag Deine Gedanken - zumindest die, die Du schreibst.

4:11 PM  
Blogger Tschnuckel said...

Auch wenn der Arbeitsbeginn schon eine Woche zurück liegt. Alles Gute. Klingt vielleicht ein wenig geschwollen. Aber Alles hat seinen Sinn und ist für Igendetwas gut.
PS. Schöne Seite

12:37 PM  
Blogger Don Jogi said...

Hallo Nicola,

Nur Mut, nur Mut... ich glaub, du gehst da schon richtig ran, mit so einem "Bin-ich-hier-richtig-Praktikum"... Als Kollege vom Fach glaube ich, es gibt diese Arbeitsplätze und Agenturen, wo man "richtig" und willkommen ist, und es lohnt sich sicherlich, danach zu suchen, bis man einen befriedigenden Platz in der Grafik-Welt gefunden hat. Grundsätzlich denke ich aber, dass man sein wirkliches "Grafik-Glück" nur in den eigenen Projekten findet, die frei von Kunden- und Geldzwängen sind (und die du ja auch machst). Für mich daher steht beim Job eher der Lern- und Verdienfaktor im Vordergrund...
Aber die Überlegung, was danach kommt, oder was das Ziel ist oder sein könnte, ist natürlich immer präsent. Das ist dann wohl was, was man unserem Chef überlassen muss, der versprochen hat, dass er auch noch für uns sorgt, wenn wir für die kommerzielle Grafik-Welt früher oder später uninteressant sind ;-)
good luck erstmal, es geht immer weiter und es lohnt sich, zu kämpfen...

bis bald mal wieder? Jörg

1:39 PM  
Blogger Warnschild said...

Hallo Glücksknochen! Wie gehts Dir denn inzwischen? Lass mal wieder von Dir hören! lg

5:41 AM  
Blogger Achimka said...

Hallo Nikola...
Ich hatte ja keine Ahnung daß es bei dir gar so düster aussieht. Ist es denn besser geworden inzwischen?
Liebe Grüßa Achimka

2:15 PM  

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